Willkommen im Kundenbereich!
Hier finden Sie aktuelle Projektupdates, praktische Hinweise und wichtige Informationen rund um Ihren Anschluss. Noch kein Kunde? Hier geht es zum Interessentenbereich.
Der Ausbau des Wärmenetzes in Adelzhausen geht weiter voran. Im September 2026 wurde der fünfte Bauabschnitt an das Wärmenetz angebunden und für die Wärmeversorgung vorbereitet. Dafür wurden die neu verlegten Leitungen gespült und anschließend mit Wasser befüllt.
Aktuell werden weitere fertiggestellte Hausanschlüsse Schritt für Schritt in Betrieb genommen. So können nach und nach weitere Gebäude mit Wärme aus dem Wärmenetz versorgt werden.
Auch für die kommenden Jahre wird die Wärmeversorgung weiterentwickelt: 2028 könnte beispielsweise Heizzentrale erweitert werden, um weitere Haushalte mit Wärme zu versorgen.
Bei Haushalten, deren Vollanschluss bereits fertiggestellt ist, steht als nächster Schritt die Inbetriebnahme der Übergabestation an. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin über unseren Kundenservice, sofern dies noch nicht erfolgt ist.
Aktuell 19 % Rabatt bei einem Umstieg auf einen Vollanschluss!
2021
Gründung der Renergiewerke
Juli 2022
Oktober 2024
Die Heizzentrale nimmt ihren Betrieb auf. Die ersten Kundinnen und Kunden werden mit Wärme versorgt.
Der erste Bauabschnitt wird fertiggestellt und abgenommen.
Mai 2025
2025
Der vierte Bauabschnitt wird gebaut und im Dezember erfolgreich abgenommen.
Die Bauarbeiten im fünften Bauabschnitt beginnen.
Februar 2026
September 2026
Die Leitungen im fünften Bauabschnitt werden gespült und mit Wasser befüllt.
Erweiterung der Heizzentrale geplant.
2028
Sie haben Ihren Anschluss beantragt. Nun folgen einige vorbereitende Schritte. Wir begleiten Sie dabei.
Gemeinsam besprechen wir die technische Umsetzung Ihres Anschlusses.
Wir klären:
- Leitungsführung auf dem Grundstück
- Position der Hauseinführung
- Standort der Übergabestation
- Besonderheiten Ihres Gebäudes
Für Sie wichtig: Bitte stellen Sie den Zugang zu den relevanten Bereichen Ihres Hauses sicher.
Nach der Hausbegehung prüfen wir die Umsetzbarkeit Ihres Anschlusses.
Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie von uns die Vertragsannahme und die weiteren Informationen für die Umsetzung.
Für Sie wichtig: Aktuell ist keine weitere Aktion erforderlich. Wir informieren Sie, sobald die Prüfung abgeschlossen ist.
Sobald Ihnen die Vertragsannahme vorliegt, können Sie Ihre Förderung beantragen.
Für die Antragstellung benötigen Sie den von uns angenommenen Antrag.
Für Sie wichtig: Ihr Heizungsinstallateur/Energieberater muss Ihren Förderantrag bei der KfW eröffnen. Die Förderung muss vor Beginn der förderfähigen Maßnahmen beantragt werden.
Viele Kundinnen und Kunden möchten ihren Anschluss fördern lassen. Hier erfahren Sie, wann Sie den Antrag stellen können und welche Unterlagen dafür benötigt werden.
Den Förderantrag können Sie erst stellen, nachdem wir Ihren Anschlussantrag angenommen haben.
Der Ablauf kurz zusammengefasst
Wichtig: Stellen Sie Ihren Förderantrag innerhalb von 21 Tagen nach der Vertragsannahme bei der KfW. Der Antrag muss in jedem Fall vor Beginn der Maßnahmen gestellt werden. Nur dann besteht ein Anspruch auf Förderung.
Gut zu wissen: Sollte die KfW Ihren Förderantrag ablehnen, können Sie vom Vertrag zurücktreten.
Für den Förderantrag benötigen Sie:
Mit diesen Unterlagen können Sie Ihren Förderantrag im Kundenportal der KfW stellen.
Für Sie wichtig: Ihr Energieberater oder Heizungsinstallateur unterstützt Sie bei der Erstellung der BzA-ID.
Informationen zur Förderung erhalten Sie direkt bei der KfW:
Der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz wird über die Heizungsförderung der KfW gefördert. Die Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten. Für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer können abhängig von den persönlichen Voraussetzungen zusätzliche Boni hinzukommen.
Ab dem 1. Februar 2027 wird die Förderung schrittweise reduziert: Bei einem Einfamilienhaus können bis zum Februar 2027 Kosten von bis zu 28.000 Euro berücksichtigt werden. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt dieser Betrag zunächst um 750 Euro. Danach wird er alle sechs Monate zum 1. Februar und 1. August um weitere 750 Euro reduziert.
Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird schrittweise reduziert. Er beträgt bis Februar 2027 16 % und sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um jeweils 4 Prozentpunkte. Für Anträge ab dem 1. August 2028 entfällt dieser Bonus.
Gut zu wissen: Die tatsächliche Höhe Ihrer Förderung hängt von Ihrer persönlichen Situation und den förderfähigen Kosten ab. Prüfen Sie deshalb vor der Antragstellung die aktuellen Förderbedingungen direkt bei der KfW.
Die Auszahlung Ihrer Förderung können Sie beantragen, sobald Ihr Wärmenetzanschluss vollständig fertiggestellt wurde.
Kurz zusammengefasst
Anschließend können Sie die erforderlichen Nachweise im KfW-Portal hochladen und die Auszahlung beantragen.
Für Sie wichtig: Nach dem Anschluss Ihrer Übergabestation erfolgt ein Abschlusstermin mit unserem Serviceteam. Dabei wird die Anlage eingestellt und Sie erhalten eine Einweisung. Die Schlussrechnung wird erst nach diesem Termin erstellt. Sie wird für die Beantragung der Auszahlung benötigt.
Für die Beantragung der Auszahlung haben Sie 36 Monate nach der Zusage durch die KfW und spätestens 6 Monate, nachdem Sie die letzte Rechnung erhalten haben, Zeit.
Für die Auszahlung Ihrer Förderung müssen Sie einige Nachweise bei der KfW einreichen.
Diese Unterlagen benötigen Sie
Informationen für Ihren Heizungsinstallateur
Für die Erstellung der Fachunternehmererklärung benötigt Ihr Heizungsinstallateur zusätzlich Angaben zum Wärmenetz.
Dazu gehören:
Die BnD-ID ist die sogenannte „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD). Damit wird gegenüber der KfW nachgewiesen, dass die geförderten Maßnahmen umgesetzt wurden.
Wer erstellt sie?
Ihr Heizungsinstallateur.
Wie erhalte ich sie?
Die BnD-ID erhalten Sie von Ihrem Heizungsinstallateur nach Abschluss aller Arbeiten.
Mit der Fachunternehmererklärung bestätigt Ihr Heizungsinstallateur, dass Ihre ehemalige Heizung durch Fernwärme ersetzt wurde.
Wer erstellt sie?
Ihr Heizungsinstallateur.
Wie erhalte ich sie?
Sie wird Ihnen nach Fertigstellung der Arbeiten von Ihrem Heizungsinstallateur ausgefüllt und zur Verfügung gestellt.
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Nun wird Ihr Wärmenetzanschluss gebaut. Hier sehen Sie die wichtigsten Schritte bis zur Inbetriebnahme.
Die Leitungen für das Wärmenetz werden verlegt.
Für Sie wichtig: Über den Baubeginn informieren wir Sie rechtzeitig.
Die Anschlussleitung wird bis in Ihr Gebäude geführt.
Für Sie wichtig: Dafür benötigen wir Zugang zum Gebäude.
Das Wärmenetz und Ihr Hausanschluss werden gespült und befüllt.
Für Sie wichtig: Wir benötigen ggf. Zugang zu Ihrem Hausanschluss.
Die Übergabestation wird in Ihrem Gebäude installiert.
Für Sie wichtig: Wir stimmen den Termin für ein Einbau der Übergabestation vorab mit Ihnen ab.
Ihr Heizungsinstallateur verbindet die Übergabestation mit Ihrer Heizungsanlage.
Für Sie wichtig: Vereinbaren Sie anschließend mit uns einen Termin für die Inbetriebnahme.
Ihr Wärmenetzanschluss wird in Betrieb genommen.
Für Sie wichtig: Nach der Inbetriebnahme erhalten Sie Ihre Abrechnung. Diese benötigen Sie für die Auszahlung Ihrer Förderung.
Je nach gewählter Anschlussart unterscheiden sich Umfang und Ende der Bauarbeiten. Hier erfahren Sie, was die einzelnen Anschlussarten bedeuten und welche Möglichkeiten Sie später haben.
Kurz erklärt
Bei einem Vollanschluss wird die Leitung bis in Ihr Gebäude geführt. Zusätzlich wird eine Übergabestation eingebaut und mit Ihrer Heizungsanlage verbunden.
Nach der Inbetriebnahme können Sie Wärme aus dem Wärmenetz beziehen.
Das umfasst der Vollanschluss
Für Sie wichtig
Für den Anschluss der Übergabestation an Ihr Heizsystem benötigen Sie einen Heizungsinstallateur. Nach Abschluss der Arbeiten vereinbaren Sie mit uns einen Termin für die Inbetriebnahme der Übergabestation.
Tipp: Denken Sie nach Abschluss aller Arbeiten daran, Ihre Feuerstätte abzumelden, damit Ihr Kaminkehrer-Termin künftig entfällt.
Genaue Infos finden Sie auch in unserem digitalen Wärmewegweiser
Bei einem Netzanschluss wird die Leitung bis in Ihr Gebäude geführt. Der Einbau und die Inbetriebnahme einer Übergabestation gehören noch nicht dazu.
Diese Arbeiten werden durchgeführt
Wo endet der Netzanschluss?
Die Arbeiten enden im Gebäude am vorbereiteten Anschluss der Wärmeleitung.
Eine Übergabestation wird bei dieser Anschlussart noch nicht eingebaut. Deshalb können Sie mit einem Netzanschluss noch keine Wärme aus dem Wärmenetz beziehen.
Für Sie wichtig
Für die Hauseinführung benötigen wir Zugang zum vereinbarten Anschlussbereich in Ihrem Gebäude.
Bei einem Teilanschluss wird die Leitung nur 1,5 Meter auf Ihr Grundstück verlegt. Sie wird noch nicht bis in das Gebäude geführt.
Diese Arbeiten werden durchgeführt
Wo endet der Teilanschluss?
Der Teilanschluss endet auf Ihrem Grundstück.
Es erfolgt noch keine Verlegung bis zum Gebäude.
Mit einem Teilanschluss können Sie daher noch keine Wärme aus dem Wärmenetz beziehen.
Kurz erklärt
Die Leitung liegt bereits in Ihrem Gebäude. Für den Wärmebezug fehlt nur noch die Übergabestation und deren Verbindung zu Ihrem Heizsystem.
So funktioniert der Umstieg
Für Sie wichtig
Da die Leitung bereits bis in Ihr Gebäude verlegt wurde, sind in der Regel keine weiteren Tiefbauarbeiten erforderlich.
Interesse an einem Vollanschluss?
Kontaktieren Sie unseren Kundenservice oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte.
Kurz erklärt
Bei einem Teilanschluss endet die Leitung auf Ihrem Grundstück.
Damit Sie Wärme aus dem Wärmenetz beziehen können, muss die Leitung noch bis in Ihr Gebäude verlängert werden.
Das ist noch erforderlich
Für Sie wichtig
Für die Erweiterung sind zusätzliche Bauarbeiten erforderlich. Der nachträgliche Anschluss ist deshalb manchmal nicht sofort möglich und braucht einiges an Vorlaufzeit.
Interesse an einem Vollanschluss?
Kontaktieren Sie unseren Kundenservice oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir prüfen die Möglichkeiten und beraten Sie zu den nächsten Schritten.
Kurz erklärt
Auch nach Abschluss der Ausbauphase kann ein Anschluss an das Wärmenetz möglich sein.
Die Voraussetzungen prüfen wir individuell für Ihr Gebäude.
So läuft die Prüfung ab
Für Sie wichtig
Die Anschlussmöglichkeiten und Kosten hängen von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Sie möchten sich anschließen lassen?
Kontaktieren Sie unseren Kundenservice oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Gemeinsam prüfen wir, ob ein Anschluss an Ihrem Standort möglich ist.
Hier finden Sie Anleitungen und technische Unterlagen für Ihren Anschluss. Die Inhalte sind danach sortiert, wer sie benötigt.
Bevor Ihr Anschluss in Betrieb genommen werden kann, sind einige Vorbereitungen notwendig.
Das übernehmen wir
Das müssen Sie veranlassen
Inbetriebnahme vereinbaren
Nachdem Ihr Heizungsinstallateur und Ihre Elektrofachkraft alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen haben, melden Sie sich bitte bei uns. Anschließend vereinbaren wir gemeinsam einen Termin für die Inbetriebnahme Ihrer Übergabestation.
Hier finden Sie die Informationen ausführlich als Checkliste.
Der Heizungsinstallateur verbindet die Übergabestation mit der Heizungsanlage im Gebäude. Diese Arbeiten müssen vor der Inbetriebnahme abgeschlossen sein.
Bitte stimmen Sie folgende Punkte rechtzeitig ab:
Nach Abschluss der Arbeiten:
Vereinbaren Sie mit uns den Termin für die Inbetriebnahme der Übergabestation.
Für die Planung und Einstellung der Heizungsanlage gelten die folgenden technischen Werte:
Trinkwassererwärmung
Die Anlage zur Trinkwassererwärmung ist für eine maximale Zapftemperatur von 60 °C auszulegen und abzusichern.
Temperaturen des Wärmenetzes
Wir behalten uns jedoch vor, bei technischen Erfordernissen davon abzuweichen.
Wichtig:
Die vom Netzbetreiber vorgeschriebene Rücklauftemperatur beträgt 55 °C. Achten Sie bitte darauf, geeignete Maßnahmen (z. B. Pumpen oder Pufferspeicher) zu ergreifen, damit die vertraglich zugesicherte maximale Rücklauftemperatur von 55 °C nicht überschritten wird.
Hier finden Heizungsinstallateure die Unterlagen für Planung, Einbau und Anschluss der Übergabestation:
Die Übergabestation benötigt einen Stromanschluss. Bitte beauftragen Sie dafür rechtzeitig eine Elektrofachkraft.
Die Elektrofachkraft übernimmt:
Wichtig: Die Elektroarbeiten müssen vor dem Termin zur Inbetriebnahme abgeschlossen sein.
Technische Unterlage
Sie möchten wissen, wie die Leitungen verlegt werden und wie der Anschluss in Ihr Gebäude gelangt? In diesem kurzen Video zeigen wir Ihnen die wichtigsten Schritte vom Wärmenetz in der Straße bis zur Hauseinführung.
Anleitung für das Modul von Hoval
Der Sommerbetrieb sorgt dafür, dass die Raumheizung ausgeschaltet wird, während die Warmwasserversorgung weiterhin aktiv bleibt.
So stellen Sie den Heizungsbetrieb ab:
So stellen Sie Ihr Warmwasser ein:
Ergebnis
Anleitung für das Modul von Schneid
Im Sommer wird die Raumheizung ausgeschaltet, das Warmwasser bleibt jedoch weiterhin verfügbar.
So geht's:
Hinweis: Im Boilerbetrieb bleibt der Frostschutz aktiv.
Anleitung für das Modul von Hoval
Haben Sie im Sommer Ihre Heizung abgestellt und möchten diese nun wieder aktivieren?
So stellen Sie den Heizungsbetrieb wieder an:
Anleitung für das Modul von Schneid
Im Winter sollte die Heizung automatisch entsprechend Ihrer eingestellten Heizzeiten laufen.
So geht's:
Alternative: Möchten Sie dauerhaft heizen, können Sie die Betriebsart „Heizbetrieb“ wählen. In diesem Modus wird unabhängig vom Zeitprogramm durchgehend geheizt.
Anleitung für das Modul von Hoval
Sie fahren in den Urlaub und möchten während dieser Zeit Ihren Heizungsbetrieb ausstellen? Nach Ihrer Rückkehr müssen Sie nichts weiter tun: Die Heizung startet am eingestellten Datum automatisch wieder und heizt wie zuvor.
So stellen Sie den Urlaubsbetrieb ein:
Anleitung für das Modul von Schneid
Während eines Urlaubs können die Heizkreise automatisch auf eine reduzierte Temperatur abgesenkt werden.
So geht's:
Während des eingestellten Zeitraums werden alle Heizkreise automatisch auf Dauerabsenkung geregelt. Nach Ende des Zeitraums arbeitet die Anlage wieder wie zuvor.
Damit sich die Wärme im Raum optimal verteilen kann, sollten Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden. Empfohlen wird, etwa 30 Zentimeter Abstand zwischen Heizkörper und größeren Möbelstücken wie Sofas einzuhalten. Freistehende Heizkörper geben die Wärme deutlich besser an den Raum ab.
In vielen Haushalten sind die Raumtemperaturen höher eingestellt als nötig. Senken Sie die Temperatur in wenig genutzten Räumen oder vor dem Verlassen des Hauses etwas ab. Für Schlafzimmer reichen häufig bereits niedrigere Temperaturen aus. So lassen sich Energie und Heizkosten sparen, ohne den Wohnkomfort wesentlich zu beeinträchtigen.
Lüften Sie lieber mehrmals täglich für wenige Minuten bei weit geöffneten Fenstern, anstatt die Fenster längere Zeit gekippt zu lassen. Durch einen kurzen Luftaustausch bleibt die Wärme in den Wänden erhalten, während die verbrauchte Luft schnell ausgetauscht wird. So muss die Heizung anschließend weniger Energie aufbringen.
Prüfen Sie, ob eine Nachtabsenkung für Ihr Heizsystem sinnvoll ist. Bereits eine Absenkung der Heiztemperatur während der Nacht oder bei längerer Abwesenheit kann den Energieverbrauch spürbar senken. Moderne Heizungsregelungen bieten dafür oft spezielle Zeitprogramme.
Bitte beachten Sie, dass eine Nachtabsenkung bei effizienten Fußbodenheizungen in der Regel nicht empfohlen wird, da sie den Energieverbrauch sogar erhöhen kann.
Undichte Fenster und Türen verursachen unnötige Wärmeverluste. Mit Dichtungsbändern, Bürstendichtungen oder ähnlichen Produkten lassen sich Zugluft und Energieverluste einfach reduzieren. Besonders sinnvoll ist dies an Übergängen zu unbeheizten Bereichen wie Keller, Dachboden oder Treppenhaus.
Programmierbare oder smarte Thermostate helfen dabei, die Raumtemperatur automatisch an Ihren Tagesablauf anzupassen. So wird nur dann geheizt, wenn Wärme tatsächlich benötigt wird. Viele Modelle lassen sich einfach nachrüsten und bieten neben Energieeinsparungen auch zusätzlichen Komfort.
Hier erhalten Sie einen Überblick über die aktuell gültigen Wärmepreise, die Grundlagen der Preisbildung in Ihrem Wärmenetz sowie relevante Informationen zum Thema Abrechnung.
Im Preisinformationsblatt finden Sie die aktuell gültigen Preise, die Preisbestandteile und die für künftige Preisanpassungen geltenden Grundlagen Ihres Wärmeliefervertrags.
Die Erzeugung und Bereitstellung von Wärme ist mit Kosten verbunden, die sich im Laufe der Zeit verändern. Die Preisentwicklung regelt die Preisanpassungsklausel Ihres Wärmeliefervertrags. Sie legt die maßgeblichen Kosten- und Marktfaktoren sowie die Berechnungsregeln fest und ist auf die jeweiligen Gegebenheiten des Wärmenetzes abgestimmt. Die Anpassung der laufenden Preisbestandteile (z. B. Arbeits- und Grundpreis) folgt den Vorgaben der AVBFernwärmeV. Die Klausel wirkt in beide Richtungen: Steigen die berücksichtigten Faktoren, können die Preise steigen; sinken sie, können auch die Preise sinken. Die Berechnung basiert auf öffentlich zugänglichen Daten, beispielsweise des Statistischen Bundesamtes. Die für Ihr Wärmenetz gültigen Preise und die konkrete Preisanpassungsklausel finden Sie im jeweiligen Preisinformationsblatt.
Die laufenden Preisbestandteile werden in der Regel einmal jährlich nach der vertraglich vereinbarten Preisanpassungsklausel angepasst und gelten jeweils bis zur nächsten Anpassung. Grundlage sind die in der Klausel festgelegten, öffentlich zugänglichen Indizes. Deshalb können sich die laufenden Preise zwischen Vertragsabschluss und Beginn des Wärmebezugs verändern. Die vereinbarten Anschlusskosten bleiben davon unberührt. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Preisblatt Ihres Wärmeliefervertrags.
Wir informieren Sie schriftlich über Änderungen Ihrer Wärmepreise. Die jeweils gültigen Preise finden Sie zusätzlich im aktuellen Preisinformationsblatt Ihres Wärmenetzes.
Die Rechnung für Ihren Wärmenetzanschluss erhalten Sie, sobald alle für Ihren Anschluss erforderlichen Arbeiten abgeschlossen sind und uns alle Informationen vorliegen.
Bei einem Vollanschluss erfolgt dies nach der Inbetriebnahme Ihrer Übergabestation.
Für Sie wichtig
Nach dem Anschluss der Übergabestation durch Ihren Heizungsinstallateur benötigen Sie noch einen Termin mit unserem Serviceteam für die Inbetriebnahme und Einstellung der Übergabestation.
Erst danach erhalten Sie die Rechnung für Ihren Wärmenetzanschluss.
Wenn Sie eine Förderung beantragt haben, benötigen Sie die Rechnung später für die Auszahlung Ihrer Förderung.
Hinweis zur Umsatzsteuer:
Der Rechnungsbetrag versteht sich als Bruttopreis inklusive der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer, die derzeit 19 % beträgt. In Anträgen aus dem Zeitraum vom 01.10.2022 bis 31.03.2024 wurde der damals gültige reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 % ausgewiesen. Die Abrechnung der Anschlusskosten erfolgt automatisch inklusive des zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Steuersatzes. Bitte beachten Sie, dass die jeweils aktuellen AGB und TAB gelten, die in den Anträgen der Leistungserbringung angegeben beziehungsweise eingebunden sind.
Die monatlichen Abschläge sind Vorauszahlungen auf Ihre spätere Jahresabrechnung.
So werden die Abschläge berechnet
Ihre Abschläge basieren auf:
Für Sie wichtig
Mit der Jahresabrechnung werden Ihre Abschläge mit Ihrem tatsächlichen Verbrauch verrechnet.
Zu Beginn Ihres Wärmebezugs bekommen Sie Ihre Abschlagsbeträge separat von Ihrer Abrechnung der Anschlusskosten mitgeteilt.
Wenn sich Ihr Wärmeverbrauch verändert hat, können Sie eine Anpassung Ihrer Abschläge beantragen.
Ihren gewünschten Abschlag können Sie direkt hier einreichen:
Ihre Jahresabrechnung erhalten Sie in der Regel im ersten Quartal des Folgejahres.
Die Abrechnung enthält
Für Sie wichtig
Ihr Verbrauch wird in der Regel automatisch über den Wärmezähler erfasst.
Sollte eine Fernablesung Ihres Zählerstandes nicht möglich sein, werden wir Sie schriftlich informieren und Sie bitten, uns Ihren Zählerstand mitzuteilen. Wenn uns nach unserer Aufforderung kein Zählerstand übermittelt wird, erfolgt die Abrechnung auf Basis eines geschätzten Zählerstandes.
Für die Jahresabrechnung benötigen Sie normalerweise keinen Zählerstand einzureichen.
Der Wärmezähler wird in der Regel automatisch ausgelesen.
Falls wir Ihren Zählerstand benötigen
Wir informieren Sie rechtzeitig und erklären, welche Werte erforderlich sind.
Wo finde ich meinen Verbrauch?
Am Wärmezähler wird Ihr bisheriger Wärmeverbrauch angezeigt.
Je nach Zählertyp erfolgt die Anzeige in kWh oder MWh.
Um den Wert abzulesen, drücken Sie die Taste am Wärmemengenzähler, bis die Anzeige „Akkumulierte Energie“ erscheint. Notieren Sie den angezeigten Wert inklusive Einheit (kWh oder MWh).
Dieser Wert entspricht Ihrem bisherigen Wärmeverbrauch.
Bitte informieren Sie uns frühzeitig über einen Eigentümerwechsel.
Alle Details zu einem Wechsel des Anschlussnehmers können wir dann persönlich mit Ihnen abstimmen.
Ein Ausweis der Lohnkosten ist vorallem für vermietete Objekte relevant.
Bei einem Teil- oder Netzanschluss können wir Ihnen auf Anfrage einen Ausweis der Lohnkosten zur Verfügung stellen.
Bei einem Vollanschluss mit beantragter Förderung ist dies nicht möglich.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Aufbau der Anlage. Drehen, zoomen und betrachten Sie das Modell aus jeder Perspektive.
Wir haben mit Herrn S. aus Wittislingen gesprochen. Er hat sich für einen Anschluss an das Nahwärmenetz entschieden und berichtet, wie die Bauphase für ihn ablief.

Vor den Bauarbeiten hatte Herr S. zunächst Respekt. Rückblickend beschreibt er den Anschluss jedoch als unkompliziert.
„Ich habe nur ein paar Meter Rohr gebraucht und die Firma hat alles erledigt: aufgebaggert, das neue Rohr eingelegt, wieder zugeschüttet und sogar Gras neu gesät.“
Auch der Wechsel von der alten Heizung zur Übergabestation verlief aus seiner Sicht schnell.
„Am einen Tag wurde die alte Heizung abgebaut, am nächsten Tag war die neue Übergabestation montiert. Und spätestens am Morgen danach war schon wieder Wärme da.“